




SMP, AMS, Multibus
SMPbus 3 HE - Serie 40
Das SMPbus-System basiert auf den
Prozessoren 8080/8085/8088.
Der SMPbus ist als monomasterfähiges
Bussystem
mit synchronem
Busprotokoll konzipiert.
Die Datenübertragung erfolgt im
8Bit-Format in einem Adressraum
von 64 kByte (16Bit-Adressen).
Die Spezifikation sieht eine
Taktfrequenz von 8 MHz vor.
Komplett bestückt mit Federleisten
nach DIN 41612, Bauform
C, 96polig.
Alle Federleisten
haben Wire-Wrap-
Pfosten 0,6 x 0,6 mm.
Für Übergabesteckungen zu einer
weiteren Baugruppe ist der erste und
der letzte Steckplatz mit vergoldeten
Pfosten ausgeführt.
Die Federleisten sind in lötfreier
Einpresstechnik mit flexibler
Einpresszone ausgeführt.
Die Zuführung der Betriebsspannungen
+3,3 V, +5 V und Masse
erfolgt über Doppelfaston
Steckanschlüsse
kombiniert mit M4-
Schraubgewinde.
Für die Zuführung der Betriebsspannungen
±12 V, ±15 V und
Ubat (Batterieversorgung) stehen
Einzelfaston-Steckanschlüsse zur
Verfügung.
Aufgrund der Anordnung der Einspeisemodule auf der Backplane ist eine optimale Versorgung der Tochterkarten und somit ein störungsfreier Betrieb sichergestellt. Auf der Backplane befinden sich Einzelflachstecker für das Abgreifen der Fühlerspannungen 3,3 VSENSE/ 0 VSENSE und 5 VSENSE/0 VSENSE. Diese sind jeweils durch einen Tantalkondensator entkoppelt, welcher die Schwingungsneigung im Regelkreis des Netzgerätes verringert.
Die 42 Abschlusswiderstände (3,3 kΩ gegen +5 V) für die Bussignalleitungen sind in 5 Widerstandsnetzwerken zusammengefasst und lötfrei in eingepresste Präzisionskontakte bestückt.
Die Busplatine ist für die Aufnahme von Stromschienen für +5 V und GND vorbereitet. Besonders bei sehr hoher Strombelastung kann der Spannungsfall durch den Einbau von Stromschienen wesentlich reduziert werden.
Dynamische Störspannungen
in der
Stromversorgung
können durch den
Einbau von Abblockkondensatoren
verringert werden.
Die Abblockkondensatoren, die den
Sense-Anschlüssen zugeordnet sind,
verringern die Schwingungsneigung
im Regelkreis
des Netzgerätes.
Die Elektrolyt- bzw. Tantalkondensatoren überbrücken die Nachregelzeit
des Netzgerätes bei großen
Lastsprüngen im System.
Die Keramik-/Vielschichtkonden-
satoren,
die den Abschlusswiderständen
zugeordnet sind,
verringern die Störungen bei
gleichzeitigem
Umschalten
mehrerer Signalleitungen. Es stehen
jeweils mehrere Einbauplätze zur
Verfügung.
Der Worst-case-Störspannungsabstand für LS-Treiber liegt im Low-Bereich bei 300 mV.
Mit max. 240 mV Übersprechspannung
verfügt der Hartmann
SMPbus über hohe Betriebssicherheit.
Durch optimales Layoutdesign
konnten Reflektionen auf
den Signalleitungen
gering
gehalten werden, obwohl der
Leitungsabschluss
hochohmig
spezifiziert ist.
Die Messungen wurden mit dem Bustreiber 74LS240 durchgeführt. Entsprechend der Spezifikation wurden die Leitungen mit 3,3 kΩ Pull-Up abgeschlossen.
